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Ratgeber / Kosten

Was kostet eine Bilddatenbank? Die Kostenfaktoren verständlich erklärt

Einen Einheitspreis gibt es nicht, aber vier Faktoren, die den Preis bestimmen. Wer sie kennt, kann Angebote vergleichen und weiß, wo er selbst sparen kann.

Grafik mit vier Kostenfaktoren: Benutzer und Lizenzmodell, Kaufen oder abonnieren, Server und Einrichtung, optionale KI-Dienste
Die vier Faktoren, die den Preis einer Bilddatenbank bestimmen

Ratgeber · Oktober 2026 · Lesezeit etwa 6 Minuten

Kurz gesagt

  • Der Preis einer Bilddatenbank hängt vor allem von der Zahl der Benutzer, dem Lizenzmodell und der Bezugsart ab.
  • Bei Daminion sind alle Funktionen enthalten. Es gibt keine kostenpflichtigen Zusatzmodule und keinen Aufpreis für mehr Dateien.
  • Sie kaufen einmalig mit einem Jahr Wartung oder wählen ein jährliches Abonnement.
  • Dazu kommen gegebenenfalls ein Windows-Server, Hilfe bei der Einrichtung und optionale KI-Dienste.

Warum es keinen Einheitspreis gibt

Eine Bilddatenbank ist ein bisschen wie ein Firmenwagen: Was er kostet, hängt davon ab, wie viele Leute ihn fahren, ob Sie ihn kaufen oder leasen und was schon in der Garage steht. Ein Architekturbüro mit sechs Mitarbeitern braucht etwas anderes als eine Hochschule, in der 80 Personen gelegentlich Fotos suchen.

Deshalb lohnt es sich, die einzelnen Kostenfaktoren zu kennen. Dann können Sie Angebote vergleichen und wissen, wo Sie selbst den Preis beeinflussen.

1. Anzahl der Benutzer und das Lizenzmodell

Der größte Faktor ist die Zahl der Lizenzen. Bei Daminion gibt es zwei Modelle:

  • Named User: Jede Lizenz gehört einer festen Person. Diese Person kann jederzeit arbeiten und muss nie auf einen freien Platz warten.
  • Concurrent User: Die Lizenzen bestimmen, wie viele Personen gleichzeitig angemeldet sein dürfen. Benutzerkonten können Sie beliebig viele anlegen.

Ein Beispiel: In einem Unternehmen arbeiten 15 Personen mit Bildern, aber selten mehr als fünf gleichzeitig. Mit Named User bräuchten alle 15 eine eigene Lizenz. Mit Concurrent User reichen unter Umständen fünf Lizenzen für alle. Arbeiten dagegen immer dieselben Personen den ganzen Tag mit Daminion, ist Named User meist die bessere Wahl.

Für einen größeren Kreis von Personen, die nur gelegentlich hineinschauen, gibt es zusätzlich günstigere Gast-Lizenzen. Jede Lizenz umfasst das Windows-Programm und den Zugang im Browser. Ausführlich erklärt mit einem interaktiven Tagesvergleich: Lizenzmodelle.

2. Kaufen oder abonnieren

Sie haben die Wahl zwischen zwei Bezugsarten:

  • Life-Time: Sie zahlen einmal und nutzen die Lizenz unbegrenzt. Ein Jahr Wartung mit Support und allen neuen Versionen ist enthalten. Danach können Sie die Wartung um ein oder mehrere Jahre verlängern. Tun Sie das nicht, läuft Daminion trotzdem weiter, nur Updates und Support entfallen.
  • Flex-Abo: Sie zahlen jährlich und verlängern das Abonnement jedes Jahr neu. Support und alle neuen Versionen sind enthalten, solange das Abonnement läuft.

Für viele Unternehmen ist der Einmalkauf attraktiv, weil er sich wie eine Anschaffung planen lässt. Ein Abonnement passt eher, wenn Sie lieber laufende Kosten statt einer einmaligen Ausgabe haben. Mehr dazu unter Wartung und Support.

3. Was nicht extra kostet

Bei manchen Systemen beginnt der günstige Einstiegspreis erst zu wachsen, wenn man genauer hinsieht. Bei Daminion sind diese Punkte bereits enthalten:

Alle Funktionen

Keine kostenpflichtigen Zusatzmodule, etwa für Gesichtserkennung, Kartenansicht oder geschützte Links.

Beliebig viele Dateien

Der Lizenzpreis hängt nicht von der Menge Ihrer Bilder und Dokumente ab. Beliebig viele Kataloge.

Kein Cloud-Speicher

Ihre Dateien bleiben auf Ihrem vorhandenen Fileserver oder NAS. Keine Gebühren für Speicherplatz.

4. Kosten außerhalb der Lizenz

Neben den Lizenzen sollten Sie diese Punkte einplanen:

  • Ein Windows-Server: Der Daminion Team-Server läuft auf einem Windows-Server in Ihrem Netzwerk. Oft ist bereits einer vorhanden, der die Aufgabe mit übernehmen kann. Welche Ausstattung nötig ist, finden Sie in den Systemvoraussetzungen.
  • Einrichtung und Schulung: Auf Wunsch unterstützen wir Sie bei der Installation und schulen Ihr Team. Das spart vor allem in den ersten Wochen viel Zeit.
  • Optionale KI-Dienste: Für die Beschriftung mit ChatGPT und die Umwandlung von Videos in Text hinterlegen Sie einen eigenen Schlüssel bei OpenAI. Die Kosten rechnet OpenAI nach tatsächlicher Nutzung direkt mit Ihnen ab. Mehr dazu im Ratgeber Automatische Verschlagwortung mit KI.
  • Interne Zeit: Jemand in Ihrem Team sollte sich in der Einführungsphase um die Ordnung im Katalog kümmern, etwa um eine Liste der wichtigsten Stichwörter.

Die andere Seite der Rechnung

Eine Bilddatenbank kostet Geld, das Suchen ohne sie aber auch, nur sieht man es auf keiner Rechnung. Ein einfaches Beispiel: Zehn Mitarbeiter suchen jeweils 15 Minuten am Tag nach Bildern oder Dokumenten. Bei 220 Arbeitstagen sind das 550 Stunden im Jahr, also mehr als drei Monate Arbeitszeit einer Vollzeitkraft.

Wie viel Zeit in Ihrem Unternehmen verloren geht, rechnen Sie mit dem Rechner im Ratgeber Chaos auf dem Fileserver selbst nach.

So kommen Sie zu Ihrem Preis

Da sich Daminion sehr flexibel zusammenstellen lässt, erstellen wir jedes Angebot individuell. Sie nennen uns die ungefähre Zahl der Benutzer und wie gearbeitet wird, wir empfehlen das passende Lizenzmodell. Ihr Angebot erhalten Sie in der Regel innerhalb eines Werktags als PDF per E-Mail.

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